Volkswagens Finanzvorstand Arno Antlitz betonte: „Die Zukunft ist elektrisch, aber die Vergangenheit ist noch nicht vorbei.“ Obwohl VW große Schritte in Richtung Elektrifizierung macht, bleibt ein signifikanter Teil des Budgets für die Optimierung der Verbrennungsmotoren reserviert.
Ein bedeutendes Projekt in diesem Zeitraum ist die Entwicklung der neuen Plattform SSP (Scalable Systems Platform), die künftig viele Elektroautos des Konzerns tragen wird. Diese Plattform soll die aktuellen MEB- und PPE-Plattformen ersetzen können und ihr Debüt 2028 feiern.
Trotz dieser Investitionen kämpft VW weiterhin mit Herausforderungen im Bereich der Elektromobilität. Die Verkaufszahlen der Elektrofahrzeuge sind rückläufig, und der Konzern sieht sich verstärkter Konkurrenz aus China gegenüber. Um dem entgegenzuwirken, investiert VW in neue Partnerschaften und Entwicklungszentren in China.
Auch die VW-Tochter PowerCo, die für die Batterieproduktion verantwortlich ist, wird langsamer vorankommen als geplant. Ursprünglich sollte PowerCo bis 2030 Batteriezellen für etwa drei Millionen Elektroautos liefern. Dennoch bleibt VW optimistisch, dass 70 Prozent des Konzernabsatzes bis dahin auf Elektroautos entfallen werden.
Volkswagen bleibt weiterhin der Elektrifizierung treu, investiert aber auch strategisch in die Optimierung der Verbrennungstechnologie, um in einem sich wandelnden Automobilmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.